3D Drucker Test 24

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Wie funktioniert 3D-Druck

Was versteht man unter 3D-Druck

3D-Druck ist nicht gleich 3D-Druck. Der Oberbegriff beinhaltet eine ganze Reihe von unterschiedlichen Fertigungstechniken, die sich jeweils nur für bestimmte Materialien eignen. Was haben sie gemeinsam? Bei allen Verfahren werden dreidimensionale Objekte erschaffen, indem das Material Schicht für Schicht aufgetragen wird, das nennt man auch additive Fertigung.

 Funktion wie eine Heißklebepistole

Eine Heißklebepistole funktioniert nach dem Fused Deposition Modeling (FDM) Prinzip. Dabei geht es darum, dass thermoplastische Kunststoffe wie die Heißklebesticks, oder in unserem Fall ABS oder PLA Kunststoff. Die Spitze besteht aus einer heißen Düse, auch Extruder genannt , in die das feste Kunststoff gepresst wird. Durch die Hitze tritt es am anderen Ende flüssig wieder aus. Beim drucken werden so aufeinander Schicht für Schicht erzeugt.




Die meisten 3D-Drucker funktionieren nach diesem FDM Verfahren, bei manchen Herstellern auch Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Dabei wird das Filament durch die Düse gedrückt und verflüssigt. Der Kunststoff erhärtet nicht sofort an der Luft, daher entstehen oft Überhänge. Die Software fügt dem Modell automatisch solche Stellen hinzu, an denen man das Überstehende Filament später einfach abbrechen oder abknipsen muss. Teurere Maschinen mit 2 Düsen kann sich diese arbeit teilen. Eine Düse druckt während die andere die Stützen fertigt.